Wenn Angst den Alltag bestimmt
Angst erfüllt eine wichtige Schutzfunktion und ist ein natürlicher Teil unseres Lebens. Problematisch wird es, wenn sie in Situationen auftritt, in denen sie unangemessen ist – etwa in Menschenmengen, beim Einkaufen oder bei alltäglichen sozialen Begegnungen. In solchen Fällen spricht man von einer Phobie. Die Behandlung von Angststörungen, einschließlich der Sozialphobie, ist eines meiner Fachgebiete.
Was ist eine Sozialphobie?
Schüchternheit oder eine gewisse Befangenheit im Umgang mit anderen ist völlig normal. Erst wenn diese Befangenheit zu einer ausgeprägten Angst wird, die dazu führt, soziale Situationen konsequent zu meiden, liegt eine Sozialphobie vor. Mit gezielter Behandlung lässt sich die Lebensqualität deutlich verbessern.
Ursachen und Diagnose
Die Entstehung einer Sozialphobie ist meist vielschichtig – persönliche Erfahrungen, genetische Veranlagung und frühkindliche Prägungen spielen häufig zusammen. In meiner Ordination in Graz führe ich eine ausführliche klinische Anamnese durch, ergänzt durch strukturierte Fragebögen. Differenzialdiagnostische Untersuchungen helfen dabei, die Sozialphobie klar von anderen Angststörungen abzugrenzen und die individuelle Ausprägung zu erfassen.
Behandlungsmöglichkeiten
Auf Basis einer fundierten Diagnose entwickeln wir gemeinsam einen Behandlungsplan. Dabei kombiniere ich bei Bedarf medikamentöse Ansätze mit verschiedenen Therapieformen – im Einzel- oder Gruppensetting, auch in Zusammenarbeit mit einem Netzwerk erfahrener Psychotherapeuten. Welche Methode für Sie am besten geeignet ist, besprechen wir in einem unverbindlichen Erstgespräch.








